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WESTERWALD

Neujahrsempfang in Selters mit Jutta Paulus

Die Landesvorsitzende der GRÜNEN referierte zum Thema Europa

Veröffentlicht am 05.02.2019 17:15 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

Jahreshauptversammlung im Dezember 2018 – Rückblick und Ausblick

Am 14.12.2018 fand im Hotel Adler gegen 19:30 die Jahreshauptversammlung des

ausklingenden Jahres 2018 statt.

KV-Sprecher Torsten Klein begrüßt die Anwesenden und blickt mit Ihnen gemeinsam auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Manfred Calmano berichtet aus dem Kreistag zum Thema ÖPNV, einem Dauerthema im Westerwald und unterstreicht die Forderung nach einem angebotsorientierten ÖPNV. Aus der Verbandsgemeinde Montabaur werden die aktuellen anstehenden Investitionen in Schulen erwähnt und über die nächsten Schritte zum neuen Rathaus wird informiert. Ein weiterer Punkt ist aus der VG-Wallmerod der Umgang mit Klärschlamm. Hier wird nicht zwangsläufig die neue Verbrennungsanlage in Rheinland-Pfalz genutzt (geplanter Start 2020), sondern es wird auf kostengünstige Alternativen geschaut, deren Auswirkungen für die Umwelt allerdings schädlicher sind. Der Ortsverband Hachenburg trifft sich Anfang 2019, um einen neuen Vorstand zu wählen. Siegbert Hardieß erwähnt noch den Besuch auf der Bundesdelegiertenkonferenz und der erfreulichen Wahl von zwei Rheinland-Pfälzer*innen mit Romeo Franz und Jutta Paulus auf erfolgsversprechende Positionen der Liste bei der anstehenden Europawahl.

KV-Sprecherin Ina von Dreusche berichtet über einen  erfreulichen Mitgliederzuwachs im Kreisverband und über weitere Aktivitäten auf Kreisebene. 2018 gab es insgesamt sieben Vorstandssitzungen und vier Kreismitgliederversammlungen. Im Folgenden werden die wichtigsten im Jahr 2018 durchgeführten Veranstaltungen erwähnt. Im Besonderen waren dies: Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Bauernverband und dem Kreisverband Altenkirchen, eine Veranstaltung auf dem Wiesenhof in Maxsain, ein Betrieb in der Umstellung  von konventioneller Landwirtschaft auf Ökolandwirtschaft, mit Ministerin Ulli Höfken, ein Vortrag zum Thema ÖPNV von MdL Jutta Blatzheim Roegler in Montabaur mit anschließender Diskussion und die Filmvorführung „Bauer Unser“ mit MdEP Martin Häusling, organisiert von der kreisübergreifenden Arbeitsgemeinschaft mit dem Kreisverband Altenkirchen zusammen. Letztere war mit über 100 Teilnehmer*innen gut besucht und die anschließende Diskussion vielseitig.

Die Grünen Westerwald besuchten 2018 zwei Landesdelegiertenkonferenzen, auf denen unter anderem der neue Landesvorstand gewählt wurde  Ferner sind Grüne des Kreisverbands Mitglieder in den Landesarbeitsgemeinschaften und besuchten Veranstaltungen von den angrenzenden Kreisverbänden und dem Landesverband, Veranstaltungen von Ministerien  und diversen Verbänden. Abschließend wir noch von Demos berichtet, unter anderem sei da erwähnt „Hambi bleibt“ am Hambacher Wald und „Unteilbar“ in Berlin. Nach den Rückblicken wird Jörg Schur in den erweiterten Vorstand gewählt und folgt damit auf Jana Weber.

Mit Blick auf das neue Jahr starten die Grünen dies mit einem Neujahrsempfang mit der im Amt bestätigten Landesvorsitzenden Jutta Paulus in Selters am 03.02.2019 Am 16.03.2019 ist eine Veranstaltung mit dem Vorsitzenden der Grünen Bundestagsfraktion Anton Hofreiter geplant. Die nächste Landesdelegiertenkonferenz findet am 23.03.2019 in Montabaur statt.
Mit viel Elan freuen sich alle Teilnehmer auf die anstehenden Kommunalwahlen im

Jahr 2019. 

 


 

https://mueef.rlp.de/en/ueber-uns/umweltministerin-ulrike-hoefken/

https://blatzheim-roegler.de/startseite/

https://www.mfa-film.de/kino/id/bauer-unser/

https://www.martin-haeusling.eu/

Veröffentlicht am 15.01.2019 12:30 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

Kritik am Wachstumsdenken

Der Fraktionssprecher der GRÜNEN im Kreistag Westerwald Michael Musil, mahnte Umdenken in seiner Haushaltsrede an. Hier der Wortlaut:

Herr Landrat, sehr geehrte Kollegen*Innen


den Ausführungen meiner Vorredner ist nichts weiter hinzuzufügen, neue oder divergierende Aspekte sehe ich nicht. Die haushaltspolitische Punktlandung mit hohem Zufriedenheitsfaktor spricht für sich und kann mit allgemeiner Zufriedenheit hingenommen werden.

Eine Überlegung zum Jahresende möchte ich an dieser Stelle dennoch zum Ausdruck bringen:


Derzeit richten 238 engagierte Sozial- und Naturwissenschaftler*innen aus den 28 EU-Mitgliedsstaaten in einem offenen Brief einen Appell an die EU:

Das Streben nach Wachstum hat schon längst ökologische Grenzen überschritten, die der Menschheit einen sicheren Handlungsraum auf diesem Planeten geben. Das aggressive Streben nach Wachstum um jeden Preis spaltet die Gesellschaft, schafft wirtschaftliche Instabilität und untergräbt die Demokratie. Die aktuellen politischen Entscheider sind nicht bereit, sich mit diesen Themen zu befassen – zumindest bis jetzt nicht. Das offizielle Mantra bleibt Wachstum – jetzt lediglich neu gekleidet als ‚nachhaltig‘, ‚grün‘ oder ‚inklusiv‘ – aber dennoch in erster Linie Wachstum. Und obwohl es einen grundlegenden Widerspruch zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit gibt, formulieren selbst die neuen UN-Nachhaltigkeitsziele das Streben nach Wirtschaftswachstum als politisches Ziel für alle Länder. Es ist daher höchste Zeit, dem vorgenannten Wachstumsstreben zu entsagen und sich Gedanken über die Einführung natürlicher Zyklen in die Ökonomie zu machen. Ziel muss es sein, dieses Gedankengut auf alle Entscheidungsebenen und an die Fakultäten der Ökonomen zu transportieren. Neue Gesellschaftsmodelle jenseits der bisherigen Strukturen sind auf allen Ebenen zu diskutieren. Die Terminologie von „vorankommen, Entwicklung, Ziele, Wettbewerb“ ist zu hinterfragen und mit Inhalten zu füllen. Seit den 70er-Jahren sind die „Grenzen des Wachstums“ vom Club of Rome definiert. “Das wachstumskritische Buch galt im Zeichen erfolgreicher Umweltpolitik und niedriger Rohstoffpreise als überholt. Inzwischen ist es wieder aktuell geworden? Zweifellos stößt der ressourcenintensive Industrialismus heute an kritischen Grenzen. „ (Prof. Martin Jänicke, 8.WW Wirtschaftsforum am 29.2. 2012)

Wir haben es bei dem Wirtschaftswachstum, wie es heute verstanden wird mit dem Zuwachs der Wirtschaftsleistung pro Jahr zu tun, wobei der Zuwachs des Vorjahres und der Jahre davor, jeweils in die Berechnung der aktuellen Jahreswirtschaftsleistung hineingerechnet wird. Es findet somit eine ständig größere Jahreswirtschaftsleistung statt. Es wird also nicht die Beibehaltung der im vergangenen Jahr erreichten Wirtschaftsleistung erwartet, sondern ein Zuwachs des bisher Erreichten inklusive der Zuwächse der vergangenen Jahre. Ist das wirklich das Ziel und die Absicht von Politik und Ökonomie? Nichts auf der Welt kann zeitlich unbegrenzt exponentiell wachsen!

Das als Denkanstoß für die weitere Arbeit, wenn es darum geht wieder etwas weiter zu „entwickeln“.

Veröffentlicht am 06.12.2018 17:25 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

Aufruf zur DEMO in Köln

Veröffentlicht am 29.11.2018 11:50 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

WW-Kurier berichtet

Veröffentlicht am 29.11.2018 11:36 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

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