Pressemeldungen

GRÜNE Westerwald  treffen Umwelt-Ministerin


Anläßlich der Sommertour der Rheinland-Pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken durch den Westerwald, traf sich der Vorstand der GRÜNEN-Westerwald im Hotel Lindner am Wiesensee mit ihr.

Mit dabei, der neue Sprecher Torsten Klein aus Oberhaid, der seit kurzem neben Regina Klinkhammer die GRÜNEN im Westerwald nach außen vertritt. Torsten Klein folgt Jürgen Schneider nach, der aus persönlichen Gründen sein Amt abgegeben hatte.

Die Delegation besichtigte im Hotel Lindner das Blockheizkraftwerk, mit dem das Hotel mit Strom und Wärme versorgt wird. Vorangegangen war eine Besichtigung der Firma Vecoplan in Bad-Marienberg, die sich weltweit mit Maschinen zum Holz- und Kunststoffrecycling einen Namen gemacht hat.

Das Motto der Ministerin auf dieser Sommertour - nicht nur durch den Westerwald – war der Klimawandel, dem  mit beispielhaften Aktivitäten im Westerwald begegnet wird. Schlusspunkt ihrer Reise war das Schwimmbad in Hundsangen, das mit einer sehr guten Energieeffizienz betrieben wird. Die Ministerin zeigte sich sichtlich beindruckt von der Leistungsfähigkeit der Westerwälder Unternehmen und Kommunen.

v.l. Chistian Schimmel, Schriftführer; Regina Klinkhammer, Sprecherin, Umweltministerin Ulrike Höfken, Torsten Klein, Sprecher; Michael Musil, Schatzmeister

Tabea.sommer.RZ.AK.23.8.16.1

Vertreterinnen des Westerwaldes in Berlin


Der Kreisverband Bündnis 90 / Die GRÜNEN Westerwald pflegt gute Beziehungen zur Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner, deren Mann in Hachenburg wohnt. Rößner ist unter anderem. Obfrau im  Ausschuss für Medien und Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.

So folgten die Kreisvorstandsmitglieder Regina Klinkhammer (Hachenburg) und Ina von Dreusche (Wallmerod) Rößners  Einladung zu einer  „Bildungsfahrt des Bundespresseamte“ vom 14-17.11.2016 in die Bundeshauptstadt.

Neben GRÜNEN und an Politik Interessierten, nahm auch eine Abordnung der Gewerkschaft der Polizei an der Fahrt teil.

Auch eine syrische Flüchtlingsfamilie, eine Frau mit  Sohn, Schwiegertochter und deren Baby, die in Betzdorf wohnen. Ihr Mann und die anderen Söhne sich noch irgendwo auf der Flucht. Die Familie konnte auf der Fahrt  eine  Eindruck vom politischen Berlin gewinnen.

Im Mittelpunkt stand eine Diskussion mit Rößner (MdB) im Abgeordnetenhaus. Wegen des Obama-Besuchs konnte diese Begegnung nicht wie geplant im Reichstagsgebäude stattfinden. Themen waren auch die kommunale Entschuldung und die Verkehrssituation im ländlichen Raum. Beide Aspekte spielen auch im Westerwaldkreis eine Rolle.

Daneben fand ein umfangreiches Besichtigungsprogramm statt, zu dem u.a. das Stasi-Museum Berlin im Haus 1 der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit sowie das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Niederschöneweide gehörten.


Das Foto zeigt die Teilnehmenden. Tabea Rössner (MdB) hält Maria im Arm.



berlin16

Grüne rufen zur Wahl auf


- 2.5.17 - Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen in der Verbandsgemeinde Montabaur ruft die Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde dazu auf, von ihrem Wahlrecht bei der Wahl am 07. Mai zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur Gebrauch zu machen. „Demokratie lebt von der Beteiligung. Wer sich an der Politik nicht beteiligt, darf sich nicht wundern, wenn immer weniger Wähler die entscheidende Mehrheit stellen. Die Grünen sprechen sich explizit nicht für einen bestimmten Kandidaten aus. „Wir können uns eine Zusammenarbeit mit beiden Kandidaten gut vorstellen.“, so Fraktionsvorsitzender Michael Musil. „Die Zusammenarbeit im Verbandsgemeinderat in der Vergangenheit war von gegenseitigem Respekt und einem konstruktiven Miteinander geprägt. So wollen wir das auch weiterhin halten.“

Die Grünen empfehlen den Wählerinnen und Wählern auf die Inhalte der Wahlaussagen der Kandidaten zu achten.

Bündnis 90/Die Grünen stellen bei der Wahl selber keinen Kandidaten auf. Die Fraktion empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, die Kandidaten auf die aus ihrer Sicht wichtigen Themen zu prüfen.

Nach Ansicht der Grünen sind das die Bereiche Bildung, Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, Stopp des Flächenverbrauchs für Industrie und Siedlung, statt dessen Konzentration auf innerörtliche Neustrukturierung, Fortführung der finanziellen Konsolidierung durch Schuldenabbau und die Hinwendung zu alternativen, dezentralen Energiegewinnungsformen. Diese machten einen Ausbau von Stromtrassen mit fragwürdigen Technologien überflüssig.

Der Dank der Fraktion richtet sich an den scheidenden Bürgermeister Schaaf, der den Grünen im Verbandsgemeinderat immer ein angenehmer und zuverlässiger Gesprächspartner war. Die Fraktion wünsch ihm für den anstehenden (un?)Ruhestand alles Gute.





Koalition befürwortet


10-10-2017 • Der Kreisverband der GRÜNEN WESTERWALD  diskutierte auf seiner Kreismitgliederversammlung Anfang Oktober in Montabaur das Ergebnis der Bundestagswahl und wie die GRÜNEN damit umgehen.

Mit grosser Mehrheit sprach sich die Mitgliederversammlung für Koalitionsverhandlungen mit CDU/CSU und FDP aus. Gerade Themen, wie der globale Klimawandel, Verkehrswende und Massentierhaltung, sind Themen, die nicht 4 Jahre warten können, sondern ein sofortiges Handeln erfordern. Die Wählerinnen und Wähler haben den Grünen als einzige Partei bei dieser Wahl die Kompetenz für diese Herausforderungen zugesprochen. Seit Anfang des Jahres verzeichnen die Grünen bundesweit bereits tausende von Neumitgliedern. Der Vorstand lädt weitere interessierte Bürger des Westerwaldkreises ein, aktiv Politik zu gestalten und so auch im Westerwald eine starke Gemeinschaft für die Zukunftsgestaltung unseres Landes zu bilden. Interessierte können sich direkt an den Kreisvorstand der Grünen unter vorstand@gruene-ww.de wenden oder auf der Webseite www.gruene-ww.de Kontakt aufnehmen

Die Grünen legen sich bei Neujahrsempfang mit Bauern an

Ökologie Infos und Debatte zur Produktion von Nahrungsmitteln

Von unserem Redaktionsleiter Markus Müller

Selters. Mit gesunder Ernährung und frischem Schwung wollten die Grünen Westerwald beim Neujahrsempfang im Stadthaus Selters ins neue Jahr starten. Beides funktionierte: Es gab erstens Proben von Bio-Wein und -Sekt sowie von Bio-Brot und den dazu passenden Aufstrichen. Und zweitens kam mit und nach mehreren Vorträgen Schwung in die Diskussion, weil zum Teil Welten aufeinanderprallten: die der Grünen und die des Bauernverbandes.

Grünen-Sprecherin Ina von Dreusche steckte zu Beginn das Thema ab: 2018 soll es bei den Grünen schwerpunktmäßig um gesunde Ernährung und damit natürlich auch um eine gesunde Produktion von Nahrungsmitteln und eine biologische Landwirtschaft unter Beachtung des Natur- und Umweltschutzes gehen. Dazu wollen die Westerwälder Grünen im Jahresverlauf noch weitere Veranstaltungen anbieten. Alexander Kouril (Grünejugend) erläuterte aus Sicht der Partei staatliche Biosiegel und die der Verbände. Zudem sagte er, dass die Landwirtschaft mit einem Anteil von 45 Prozent die Nummer eins der Feinstaubquelle sei. Eckard Egenolf aus Hadamar-Faulbach, einer der Bio-Landwirtschaftspioniere in der Region, schilderte die Entwicklung seines kleinen Bauernhofes zum Biobetrieb, der jetzt schon Jahrzehnte besteht. Selbstkritisch stellte er aber auch die Frage: „Was essen eigentlich die Grünen?“ Da nämlich auch viele Nicht-Grüne Bioprodukte kauften, stünden ja gar nicht für die Grünen genügend Bio-Produkte zur Verfügung.

Vor allem Klima- und Artenschutz stellte Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten in Rheinland-Pfalz, in den Mittelpunkt ihres Vortrags. Dabei sprach sie immer wieder die Rolle der Landwirtschaft an und forderte auch, dass genügend finanzielle Mittel für eine bäuerliche Landwirtschaft da sein müssen. Als Beispiel nannte sie den Öko-Aktionsplan, der für einen viel höheren Anteil von regionalen und ökologischen Lebensmitteln und gleichzeitig eine weiterhin schöne Landschaft sorgen soll. Aber auch Gülle und Glyphosat waren ihre Themen. Damit eckte sie beim zum Gespräch eingeladenen Geschäftsführer des Bauernverbandes Westerwald, Markus Mille an, der der Ministerin beim Thema Glyphosat sogar falsche Aussagen vorwarf. Auch gegen pauschale Angriffe aus dem etwa 35 Leuten großen Teilnehmerkreis am Neujahrsempfang in Sachen Gülle und allgemein gegen den Bauernverband wehrte sich Mille vehement. So könne ja auch bei noch so gutem Willen die Region kaum mit regional erzeugtem Fleisch versorgt werden, wie das Beispiel Schweine zeige: 1000 Westerwälder Schweinen steht der Bedarf von 60 000 entgegen.

Damit die Grünen einen Einblick in konventionell wie auch biologisch wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe im Westerwald bekommen, lud Mille sie zu einer kleinen Rundtour. Diesen Vorschlag nahmen diese gerne an.

Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 16. Januar 2018, Seite 17